>>  GERA 2025  >>  KULTURPROGRAMM  >>  PRESSEBERICHTE >> 2017-11-30

Foto: Christine Schimmel

 

 Gera. Auf offene Ohren stößt Marc-Manuel Moritz derzeit, wenn er in Geraer Lokalen mit Gästen über die Stadt Gera ins Gespräch kommt. Der vom Kernteam KHS Gera 2025 ehrenamtliche engagierte Stadtschreiber konnte bis jetzt rund 25 Interviews mit Bürgern der Stadt führen, die allesamt etwas zu sagen hatten zur Idee der Kulturhauptstadtbewerbung. „Die Geraer haben jede Menge zu erzählen. Viele wissen gleich, wer ich bin und was ich mache und die meisten plaudern gleich drauflos, haben viele Ideen für ihre Stadt und viel Treffendes zu sagen“, so sein bisheriges Fazit nach knapp zwei Wochen in Kulturhauptstadt-Mission.

Auch wenn er viele Auswärtige deutlich wohlwollender über die Stadt sprechen hört, auch die Einwohner Geras hätten ihm viel Gutes über ihre Heimatstadt zu berichten. „Oft kommen die Architektur, die Höhler und das viele Grün zur Sprache“, sagt Moritz, der allen Interviewpartnern die selben Fragen stellt.

 

 

Ausführliche Antworten auf Fragen zur Stadt

Er will herausbekommen, was die Bürger unter Kultur verstehen, welche Angebote sie nutzen und welche sie gern nutzen würden. Nichts weniger als ein Bild von Geras Kultur im Jahr 2025 steht bei den Gesprächen zur Diskussion.

 

Bereit zu reden waren bisher im Café Kanitz, im Mahlwerk und in der Manufaktur junge und ältere Geraer, ehemalige Boxer und frühere Interhotel-Mitarbeiter ebenso wie Touristen. „Die meisten finden die Initiative der Kulturhauptstadtbewerbung gut, weil sie glauben, dass Gera eine Menge Substanz nach oben hat“, erzählt Marc-Manuel Moritz, der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alles über die Interviews verraten möchte. Schließlich sollen die vom Kernteam KHS Gera 2025 noch ausführlich ausgewertet und in sinnvolle Aktionen mit Blick auf die Kulturhauptstadtbewerbung umgemünzt werden. Eines aber kann er definitiv sagen, nämlich dass die Geraer alles andere als maulfaul sind. Diejenigen, die er vors Mikrofon bekommen hat, scheinen richtiggehend darauf gewartet zu haben, dass ihnen jemand solche Fragen stellt.

Auch auf Facebook nimmt die Initiative Gera 2025 weiter Fahrt auf. Jede Woche melden sich neue Nutzer der Facebookgemeinde an, die informiert bleiben wollen zum Stand der Bemühungen um die Bewerbung Geras als Europas Kulturhauptstadt in acht Jahren. Auch in den kommenden Wochen wird der Stadtschreiber in Lokalen der Innenstadt das Gespräch mit den Geraern suchen, in der Woche vor Weihnachten dann auch spontan auf der Straße und in Geschäften. Heute aber erstmal in der Manufaktur ab 18 Uhr.

 

 

 

 

Christine Schimmel / 30.11.17