>>  GERA 2025  >>  KULTURPROGRAMM  >>  PRESSEBERICHTE >> 2017-09-30

Gera. Die Konferenz der Konkurrenten besuchten die Mitglieder der Gruppe „Gera2025“ in Vorbereitung ihrer angestrebten Kulturhauptstadtbewerbung. Unterstützt vom Kurator von Geras Neuer Mitte, Max Schreiner, präsentierten sie in Dresden ihre ersten Ideen und Aktionen vor internationalen Fachleuten, Kulturagenten, Mitgliedern der freien Kunst- und Kulturszene und den Abgesandten der voraussichtlichen Mitbewerberstädte Chemnitz, Dresden, Hannover, Hildesheim, Kassel, Koblenz, Magdeburg, Mannheim, Nürnberg und Pforzheim.

 

„Das Treffen gab uns die Möglichkeit, Informationen zu sammeln, Kontakte zu knüpfen und uns über den aktuellen Stand der anderen Bewerberstädte zu informieren“, so das Kernteam „Gera2025“, das gern mit einer Stimme spricht. „Unsere unkonventionelle Herangehensweise sorgte für erstaunte Gesichter bei Medien und Marketingprofis“, sagte Thomas Laubert und spricht von großem Zuspruch.

 

Ein anschließendes Gespräch mit Ektor Tsatsoulis, dem Leiter der Bewerbung der griechischen Stadt Kalamata und der aktuellen Kulturhauptstadt Pafos auf Zypern, über Probleme und Vorgehensweisen einer Kulturhauptstadtbewerbung, habe die Gruppe „Gera2025“ in ihrem Handeln bestärkt. Durch den Austausch könne man nun von den Erfahrungen der anderen Städte profitieren.

Auch beim nächsten Treffen der Konkurrenten vom 13. bis 15. November in Chemnitz will „Gera2025“ wieder dabei sein.

 

Für die kommenden Wochen und Monate erstellt die Gruppe einen Zeitplan und will die Öffentlichkeitsarbeit ausbauen und gezielte Aktionen im Stadtraum Geras planen.

Vergangene Woche hatte das Team bereits Gastronomen der Stadt aufgefordert, sich als Ort der Begegnung mit einem von ihnen bestellten Stadtschreiber zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile sind einige Rückmeldungen eingegangen, so dass das Vorhaben konkretisiert werden kann. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir einen Stadtschreiber, der in Gera mit den Bürgern und Touristen ins Gespräch kommt“, informiert Nils Lauterbach.

 

Die Aufgabe des Stadtschreibers ist es, herauszufinden, wie Gera zum Begriff Kultur steht, wie die Zukunft für die Stadt aussieht und welche Visionen und Vorstellungen die Geraer und ihre Besucher für die Stadt und den Umkreis haben. Für drei zeitlich begrenzte Zeiträume sollen Stimmen in ausgewählten Cafés und Bars, in Parks und auf Straßen gesammelt und dokumentiert werden. „Bewerber sollten Aufgeschlossenheit, Kommunikationsfreude und Spaß am Recherchieren mitbringen“, so Lauterbach.

 

 

Christine Schimmel / 30.09.17