>>  GERA 2025  >>  KULTURPROZESS  >>  PROJEKTE  >>  LICHT IM SCHACHT

die Absicht Dahinter

“Licht im Schacht? - Menschen im Uranbergbau. Eine theatraler Roadtrip” wird eine szenisch

installative Theaterproduktion, die nach den Menschen im Uranbergbau zwischen 1946 und

1989/1990 fragt und sich mit der Beeinflussung, der politischen Manipulation und der eigenen

Einflussnahme jener auf ihr Leben in den kommunistischen Regimen der DDR und der ČSSR

beschäftigt.

 

Dabei wird das Anreizsystem der SDAG Wismut in der DDR beleuchtet, und ebenso auf die Zwangsarbeitslager der ehemaligen CSSR Bezug genommen.

 

Weiterführend geht es um die Auseinandersetzung und Aufarbeitung, um das Hinterfragen kommunistischer Diktaturen, insbesondere der DDR-Diktatur, und wie diese ihre Bevölkerung

nach dem Zweiten Weltkrieg für den Bau der Atombombe, unter sowjetischer Führung, benutzt haben.

Weiter wird die Diskrepanz zwischen propagierten sozialistischen Idealen und der

Lebensrealität der Bevölkerung der DDR hinterfragt.

 

Die Theaterproduktion wird in Form einer Reportage über die bisherige Auseinandersetzung

szenisch installativ dargestellt. Durch bestehende Literatur, wie “Rummelplatz” von Werner

Bräunig, “Jáchymov” von Josef Haslinger und Texten aus Zeitzeugen- und

Experteninterviews, wird diese ergänzt. Die Inhalte des Projektes werden medial durch

Videoelemente, Audioaufnahmen sowie live-Musik und Installationen vermittelt.

 

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit der Baldauf Villa in Marienberg und der

tschechischen Stiftung "Nadace - Stiftung St. Joachim".

 

 

 Über den aktuellen Fortschritt der Umsetzung werden wir hier informieren.