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"Lange Tische" werden aufgestellt

Die Aspekte, die in das sogenannte "Bid Book" (Bewerbungsunterlagen) zur Kulturhauptstadtbewerbung eingebracht werden müssen, sind sehr vielfältig. Auch wenn schon viele Anregungen aus der Bevölkerung bzw. von Institutionen u.a. vorliegen, sollen zentrale Themen der Bewerbung weiter vertieft werden, um weiterhin auf Augenhöhe mit den Mitbewerbern agieren zu können. 

 

Am "langen Tisch", die neue Plattform im Kulturhauptstadtbüro, kommen ausgewählte Personen (Experten, kreative Köpfe, offene Fachleute) zusammen, um über verschiedene Themen der Kulturhauptstadtbewerbung zu diskutieren. 

Zugleich soll am „langen Tisch" die bereits verfolgte Position weitergeführt werden, dass die Menschen in Stadt und Region die laufende Bewerbungsphase um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2025" als einen Partizipationsprozess wahrnehmen.

 

Eingeladen sind „Repräsentanten" der Themen der Kulturhauptstadtbewerbung zu einem Gedankenaustausch. Die entstehende, wünschenswert kontroverse, Diskussion verläuft mit einer professionellen Moderation von Anfang an in klaren Strukturen. Der/die Moderator^in bereitet stichhaltige Fragen vor, um „das Gold" aus den Köpfen der Teilnehmer^innen zu befördern. Der/die Moderator^in lenkt im Hintergrund und hält stets die Fäden in der Hand, er/sie unterstützt die Diskutanten^innen bei der Verdichtung der Gedanken, um eine hohe Zahl an Ideen, Anregungen, Erkenntnissen zu generieren, mit denen sich gezielt weiterarbeiten lässt. Die Veranstaltungen werden von der Presse begleitet, aufgezeichnet, später ausgewertet und als VideoClip nach Fertigstellung des Bid Book auf der Website www.gera2025.de der Öffentlichkeit vorgestellt. Somit ist auch eine „lebendige" Vermittlung wichtiger in der Bewerbungsschrift dargestellter Impulse zur Kulturentwicklung gegeben, die darüber hinaus eine identitätsstiftende Wirkung erzielen kann.