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Was ist das?

Kulturhauptstadt Europas ist ein Titel, der jährlich von der Europäischen Union vergeben wird. Ein Beschluss des Europäischen Parlamentes legt fest, in welchen Jahren jeweils zwei Länder eine Kulturhauptstadt präsentieren dürfen. Die Bundesrepublik Deutschland ist wieder 2025 an der Reihe, gemeinsam mit Slowenien.

Die Benennung erfolgt mit dem Ziel, den Reichtum, die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten des Europäischen Kulturraumes hervorzuheben und den Beitrag der Kultur zur langfristigen Entwicklung der Städte in Europa zu fördern. Drei deutsche Städte trugen bereits den Titel "Kulturhauptstadt Europas": 1988 West-Berlin, 1999 Weimar und 2010 die Stadt Essen stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet.

Wie wird man Kulturhauptstadt?

Die Bewerbungen der Städte werden von einer internationalen Jury, die durch das Europäische Parlament berufen wird, bewertet. Die Kriterien sind: 

  • Beitrag zur Langzeitstrategie (u. a. nachhaltige Kulturstrategie über das Veranstaltungsjahr hinaus)
  • Europäische Dimension (z. B. Förderung der kulturellen Vielfalt in Europa, des interkulturellen Dialogs und der Gemeinsamkeiten der Kulturen)
  • Kulturelle und künstlerische Inhalte
  • Umsetzungsfähigkeit (lokale, regionale und nationale politische Unterstützung sowie tragfähige Infrastruktur)
  • Erreichung und Einbindung der Gesellschaft (u. a. Schaffung neuer, nachhaltiger Möglichkeiten der Teilhabe)